Ver­an­stal­tun­gen in und rund um Schwetzingen

2021

Win­ter in Schwet­zin­gen
Das Barock­fes­ti­val des Thea­ter und Orches­ter Heidelberg

06.11.2021 – 05.02.2022

Im Win­ter 2021|22 fin­det die 15. Aus­ga­be des Barock-Fests Win­ter in Schwet­zin­gen statt. Ein Grund zu fei­ern! 15 Jah­re voll span­nen­der Begeg­nun­gen mit unbe­kann­ten Opernr­a­ri­tä­ten des Barocks.

Jahr für Jahr blickt die Opern­welt gespannt auf das, was das Thea­ter und Orches­ter Hei­del­berg im Schwet­zin­ger Roko­ko­thea­ter prä­sen­tiert, wenn ein ver­ges­se­nes Werk nach meh­re­ren hun­dert Jah­ren aus dem Dorn­rös­chen­schlaf erweckt wird und für heu­ti­ge  Opernliebhaber*innen erst­mals erleb­bar wird – Jahr für Jahr ein ein­ma­li­ges Erleb­nis, wel­ches sei­nen fes­ten Platz in der deut­schen Kul­tur­land­schaft erhal­ten hat. Mehr­fach wur­den Stü­cke durch die Fach­pres­se als »Wie­der­ent­de­ckung des Jah­res« gelobt und welt­weit wur­de über die wie­der­auf­ge­führ­ten Rari­tä­ten im Schwet­zin­ger Roko­ko­thea­ter berich­tet. Neben dem zen­tra­len Werk, wel­ches in einer Neu­in­sze­nie­rung das Zen­trum einer jeden Fes­ti­val­aus­ga­be bil­det, bie­ten hoch­ka­rä­ti­ge Kon­zer­te den Rah­men und garan­tie­ren einen erst­klas­si­gen Hör­ge­nuss in den Räum­lich­kei­ten der kur­fürst­li­chen Som­mer­re­si­denz, die nach­weis­lich schon berühm­te Gäs­te wie Wolf­gang Ama­de­us Mozart, Chris­toph Wil­li­bald Gluck oder Fried­rich Schil­ler beehrten.

Die Geburts­stun­de des Fes­ti­vals im Jahr 2006 ging ein­her mit der Schlie­ßung des Hei­del­ber­ger Thea­ters, wel­ches wegen erheb­li­cher  bau­li­cher Män­gel nicht wei­ter bespiel­bar war. Hier wur­de aus der Not eine Tugend und das Schwet­zin­ger Roko­ko­thea­ter fun­gier­te als eine Aus­weich­spiel­stät­te, um den Hei­del­ber­ger Thea­ter­schaf­fen­den ein Domi­zil auf Zeit zu gewäh­ren. Unter der künst­le­ri­schen Lei­tung des dama­li­gen Opern­di­rek­tors Bernd Feucht­ner mit Inten­dant Peter Spuh­ler wur­de das Poten­zi­al die­ses magi­schen Orts ent­deckt, um zunächst mit der Auf­füh­rung ver­schie­de­ner Opern­wer­ke aus der Feder Anto­nio Vival­dis jähr­lich das Publi­kum zu begeis­tern. Mit der Inten­danz von Hol­ger Schult­ze und dem künst­le­ri­schen Lei­ter Heri­bert Ger­mes­hau­sen gelang nach 2011 die zykli­sche Wie­der­ent­de­ckung ver­schie­de­ner nea­po­li­ta­ni­scher Opern­wer­ke. Mit der künst­le­ri­schen Lei­tung des Direk­ti­ons-Teams Ulri­ke Schu­mann und Tho­mas Böck­stie­gel wid­met sich Win­ter in Schwet­zin­gen der Wie­der­ent­de­ckung der Wer­ke deut­scher Barock­kom­po­nis­ten – begon­nen mit der gefei­er­ten Auf­füh­rung von Georg Cas­par Schür­manns Meis­ter­werk »Die getreue Alces­te« im Jahr 2019.

Win­ter in Schwetzingen

2022

Whis­ky Messe

11.–13.02.

Die 8. Whis­ky-Spring hält wie­der Ein­zug ins Schwet­zin­ger Schloss.

Das Schwet­zin­ger Schloss wird dann schon zum 8. mal das Whis­ky-Mek­ka im Rhein-Neckar-Drei­eck im tol­len Ambi­en­te des Barock­schloss. Die­ses mal wird die Mes­se als 2G (Geimpft, Gene­sen) oder als 2G+ (Geimpft, Gene­sen PLUS Schnell­test) statt­fin­den. Wir hal­ten euch über die Ent­wick­lun­gen & Ände­run­gen auf dem Lau­fen­den (sie­he Sei­te „Covid-19“). Der Ticket­shop öff­net ca. am 15. Novem­ber 2021…

Wir wer­den Euch hier & in Face­book auf dem lau­fen­den hal­ten!

Sei­en Sie wie­der dabei, wenn mehr als 1.200 ver­schie­de­ne Abfül­lun­gen an den Stän­den unse­rer Aus­stel­ler ange­bo­ten wer­den (kos­ten­pflich­ti­ge Drams in 1cl und 2cl). Es wer­den wie­der nam­haf­te Impor­teu­re, unab­hän­gi­ge Abfül­ler & Händ­ler aus der Regi­on ver­tre­ten sein.

Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie  unter Whis­ky Spring

John McLaugh­lin

03.03. – 20:00 Uhr
Alte Woll­fa­brik

Mit John McLaugh­lin, meh­re­re Male zum Jazz­gi­tar­ris­ten des Jah­res gewählt und 2012 mit dem Frank­fur­ter Musik­preis aus­ge­zeich­net, wird ein wei­te­rer Mei­len­stein in der Geschich­te der Woll­fa­brik gesetzt. Nach dem umju­bel­ten Pre­mie­ren-Kon­zert im letz­ten Jahr, star­tet John McLaugh­lin sei­ne Euro­pa­tour­nee in die­sem Jahr von der Woll­fa­brik in Schwet­zin­gen aus. Ein Zei­chen wie wohl sich John McLaugh­lin hier fühlt. Der Bri­te ist der gro­ße Jazz­vir­tuo­se der Gitar­re und gehört zu den weni­gen Euro­pä­ern, die der Ent­wick­lung des Jazz in den USA ent­schei­den­de Impul­se geben konn­ten. Er wur­de mit der Band von Miles Davis berühmt, spiel­te mit Paco de Lucia und Aldi Meo­la und lös­te als Mit­be­grün­der einer der wich­tigs­ten Fusi­on-Bands über­haupt, dem „The Maha­vish­nu Orches­tra“, mit dem Debüt-Album „The Inner Moun­ting Fla­me“ 1971 ein musi­ka­li­sches Erd­be­ben aus. Das Rol­ling Stone Maga­zin lis­tet ihn schon längst unter den 50 bzw. 100 bes­ten Gitar­ris­ten. 2018 wur­de er mit einem Gram­my ausgezeichnet.

Sei­ne Band «The 4th Dimen­si­on» ist das Ergeb­nis jah­re­lan­ger Zusam­men­ar­beit mit ver­schie­de­nen Musi­kern aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und musi­ka­li­schen Tra­di­tio­nen. Die Musik die­ser Grup­pe inte­griert auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se all die­se kul­tu­rel­len Ein­flüs­se und bewahrt sich gleich­zei­tig die Spon­ta­nei­tät des Jazz.

Alte Woll­fa­brik

Stan­ley Clarke

28.04. – 20:00 Uhr
Alte Woll­fa­brik

Ein Bass, vier Sai­ten – mehr braucht Stan­ley Clar­ke nicht, um sein Publi­kum in Eksta­se zu ver­set­zen. Die mehr­fach mit dem Gram­my aus­ge­zeich­ne­te Legen­de schreibt bereits seit Jahr­zehn­ten Musik­ge­schich­te. Dabei steht er als einer der wich­tigs­ten Jazz­mu­si­ker für vie­les, was den Jazz-Rock der letz­ten 45 Jah­re berühmt gemacht hat: die Eman­zi­pa­ti­on des Bass­spiels, die Vir­tuo­si­tät auch auf dem E‑Bass, die Ver­schmel­zung von Pop und Jazz, Latin­mu­sic und Jazz und die Par­al­le­li­tät von Kon­tra­bass und E‑Bass.

Am 28. April 2022 kommt der Voll­blut­mu­si­ker gemein­sam mit sei­ner Band bereits zum zwei­ten Mal zu uns nach Schwet­zin­gen. Nach sei­nem ful­mi­nan­ten Kon­zert 2019, lässt es sich der Gram­my-Preis­trä­ger nicht neh­men, die Woll­fa­brik erneut zu besu­chen. 1951 in Phil­adel­phia gebo­ren, zog es Stan­ley Clar­ke im zar­ten Alter von zwan­zig Jah­ren nach New York City. Hier arbei­te­te er mit zahl­rei­chen Grö­ßen des Jazz zusam­men und präg­te mit der Band „Return to Fore­ver“ eine gan­ze Ära. Am Bass kom­bi­niert das krea­ti­ve Mas­ter­mind eine unnach­ahm­li­che Slap­t­ech­nik mit unglaub­li­cher Vir­tuo­si­tät. Egal, ob am E‑, Kontra‑, oder Pic­co­lo­bass – wenn Clar­ke los­legt, wird es wild und funky. 

Sei­ne Krea­ti­vi­tät wur­de aner­kannt und aus­ge­zeich­net mit Gold- und Pla­tin-Plat­ten, Gram­my Awards, Emmy-Nomi­nie­run­gen und einem BMT-Award. Er war außer­dem der ers­te Rol­ling Stone Jazz­man of the Year und zehn­mal in Fol­ge Gewin­ner der Play­boy Music Awards als Bas­sist. Clar­ke wur­de mit dem Bass Play­er Magazine’s Life­time Achie­ve­ment Award geehrt und ist Mit­glied im Gui­tar Play­er Magazine’s “Gal­le­ry of Gre­ats.” 2004 wur­de er vom Los Ange­les Maga­zi­ne als einer der 50 ein­fluss­reichs­ten Men­schen aus­ge­zeich­net. 2011 bekam Stan­ley Clar­ke auf dem Mon­tré­al Jazz Fes­ti­val den Miles Davis Award. 

Auch nach all den Jah­ren hat er nichts von sei­ner Büh­nen­prä­senz und sei­ner Ener­gie ver­lo­ren. Noch immer weiß er, wie er die Mas­se zum Toben und die Büh­ne zum Wackeln brin­gen kann. Gemein­sam mit sei­ner Band slappt und groovt er sich durch das Pro­gramm und lie­fert eine Show ab, die ihres­glei­chen sucht. Es gibt Din­ge, die muss man ein­fach live erle­ben. Die Kon­zer­te von Stan­ley Clar­ke und sei­ner Band gehö­ren mit Sicher­heit dazu!

Alte Woll­fa­brik

SWR Fest­spie­le „Arka­di­en“

29.04.–28.05.

Das Pro­gramm der Schwet­zin­ger SWR Fest­spie­le 2022 wird am Don­ners­tag, den 25. Novem­ber, ver­öf­fent­licht, der Vor­ver­kauf beginnt am 6. Dezember. 

SWR Clas­sic

Musik im Park
Kon­zer­te im Schlossgarten

28.07. Toto „40 Trips around the sun“

30.07. Sarah Con­nor „Herz Kraft Werke“

04.08. Max Gie­sin­ger „Irgend­wann ist jetzt“

05.08. Kool & The Gang

06.08. Win­cent Weiss „Viel­leicht irgendwann“

18. Clas­sic-Gala Schwet­zin­gen – Inter­nat. Con­cours d‘Elegance

02.–04.09.

NIE­DE­CKEN liest & singt BOB DYLAN

18.10. – 20:00 Uhr
Schloss Schwet­zin­gen

Es gibt sicher kei­nen ande­ren deut­schen Musi­ker, der eine sol­che Nähe zu Bob Dyl­an hat, wie Wolf­gang Nie­de­cken. Seit Jahr­zehn­ten prägt er mit sei­ner Band BAP und als Solo­mu­si­ker die deutsch­spra­chi­ge Rock­mu­sik und setzt sich dabei immer wie­der mit dem Werk Bob Dyl­ans auseinander:

Im Jahr 2017 ist Nie­de­cken im Auf­trag des TV Sen­ders ARTE zu einer Rei­se auf den Spu­ren von Bob Dyl­an auf­ge­bro­chen. Kreuz und quer durch die USA, wo er mit vie­len ehe­ma­li­gen Weg­ge­fähr­ten, Foto­gra­fen, Jour­na­lis­ten und Musi­kern gespro­chen hat, die kom­pe­tent über „Bob Dylan‚s Ame­ri­ka“ (so der Arbeits­ti­tel) Aus­kunft geben konn­ten. Sein Buch han­delt von die­ser Rei­se. Er schreibt über Quer­ver­bin­dun­gen zu sei­ner eige­nen Bio­gra­phie und die Berüh­rungs­punk­te mit der Geschich­te sei­ner mitt­ler­wei­le seit 45 Jah­ren exis­tie­ren­den Band BAP. Vor allen Din­gen erzählt er von dem gro­ßen Ein­fluss, den Bob Dyl­an auf sein eige­nes Werk als Song­wri­ter hat­te und wei­ter­hin hat. Aus sei­nem, im Plau­der­ton geschrie­be­nen road­mo­vie­ar­ti­gen Buch, liest Nie­de­cken aus­ge­wähl­te Pas­sa­gen und spielt die in Fra­ge kom­men­den Lie­der dazu. Man darf gespannt sein, ob die jewei­li­gen Geschich­ten auf einen Dyl­an oder einen BAP Song raus­lau­fen. Manch­mal wech­selt er auch mit­ten im Song, vom Eng­li­schen ins Köl­sche, weil es von vie­len Lie­dern eige­ne Cover-Ver­sio­nen gibt. Auch Stü­cke wie „Songs sinn Dräu­me“, inspi­riert von einem Satz in Dyl­ans Auto­bio­gra­fie „Chro­ni­cles“ ste­hen auf der Set­lis­te: „Songs sind wie Träu­me, die man wahr zu machen ver­sucht. Sie sind wie frem­de Län­der, die man bereist.“ An magi­schen Win­ter­aben­den wird Wolf­gang Nie­de­cken von sei­nem lang­jäh­ri­gen Freund, dem Pia­nis­ten, Arran­geur und Big Band Diri­gen­ten Mike Her­ting beglei­tet. Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den in aus­ge­such­ten Loca­ti­ons statt und unter Ein­hal­tung der coro­nabe­ding­ten Vor­ga­ben. 

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